Baumpflanzung auf unserem Friedhof

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Baumpflanzung auf unserem Friedhof

Heute (2.2.24) haben wir 12 Obstbäume und einen Judasbaum auf einem Feld auf unserem Friedhof gepflanzt. Was haben Obstbäume eigentlich auf einem Friedhof zu suchen?

Oder anders gefragt: Warum sind Obstbäume auf einem Friedhof normalerweise nicht vorhanden?

Die Lösung dieser Fragen liegt beim Biodiversitätsengagement unsere Gemeinde. Insektenfreundlich soll es zugehen. Dazu gehören auch Bienen. An den Obstbäumen finden Sie Blüten, die sie bestäuben können. Das heruntergefallene Obst ist Nahrung für Vögel und Insekten. Wir werden aber zum Pflücken auf unsere Kita Sonnenschein zurückgreifen und mit den Kindern die Obsternte einholen. Wenn dann aber der eine oder andere Apfel liegen bleibt, ist das auch in Ordnung.

Die Botschaft der blühenden Bäume im Frühjahr ist die: das Leben hat seinen Takt. Es ist ein Kommen und Gehen. Nichts bleibt ewig, aber alles hat seinen Platz. Und: nach jedem Herbst kommt ein neues Frühjahr. Alles beginnt von Neuem: Blätter und Früchte wachsen und habe ihre Zeit.

Und die Kinder lernen unseren Friedhof auch von der anderen Seite kennen: Dort wächst etwas. Dort, wo die Toten ruhen, blüht trotzdem das Leben. Deshalb ist ein Friedhof auch ein Ort der Hoffnung: trotz des Todes, oder: dem Tode zum Trotz!





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