
Manche Paare hatten sich frühzeitig angemeldet. Andere Paare entschieden sich erst kurzfristig, nachdem sie im Radio, auf Social Media oder in den Zeitungen von der Aktion gehört hatten.

Glücklich nach der Trauung: Ein Paar mit Pfarrerin Susanne Peters-Gößling.
Ein Paar nahm sogar eine längere Anfahrt in Kauf, um an diesem Nachmittag auf Schloss Burg dabei zu sein. Insgesamt folgten zwölf Paare der Einladung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep zu „einfach heiraten“, um ihre Liebe zu feiern.

Wer keinen Trau- oder Segensspruch mitgebracht hatte, durfte aus der Goldenen Schale wählen.
Schloss Burg an der Wupper bot den ganz besonderen Rahmen für die kirchlichen Trauungen und Segnungen. Die historische Anlage mit Schlosskapelle und Innenhof gehört zu den prägendsten Orten des Bergischen Landes.

Im Burghof war extra ein Altar unter freiem Himmel errichtet worden.

In der wundervollen Kapelle von Schloss Burg konnte man sich trauen oder segnen lassen.

Selbst hoch über der Burg im Gang zum Burgfried konnte man sich segnen oder trauen lassen.
Kurze Vorgespräche, persönliche Worte und ein Segen, der zum jeweiligen Paar passte, machten jede Zeremonie zu einem eigenen Moment.

Pfarrerin Sarah Kannemann fand wie Alle im einfach-heiraten-Pfarr-Team berührende Worte für die Paare und ihre Gäste.
Acht Pfarrerinnen und Pfarrer aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises begleiteten die Paare.

Für unvergessene Momente sorgten auch Pop-Kantorin Henrieke Kuhn (Foto), Kantor Andreas Pumpa und Kirchenmusikerin Veronika Madler mit ihrer wundervollen Musik.
Ihre musikalische Gestaltung trug die Zeremonien in der Kapelle ebenso wie die Feiern im Innenhof.
Viele Paare möchten heiraten oder ihre Partnerschaft segnen lassen, ohne ein großes Fest zu planen. Bei „einfach heiraten“ stand deshalb das im Mittelpunkt, was den Paaren wichtig war: ihre Geschichte, ihr Versprechen und der Segen für den gemeinsamen Weg.
Die kleine Form schuf Raum für Nähe, für persönliche Worte und für Augenblicke, in denen nur das Paar, die Menschen an seiner Seite und der gemeinsame Moment zählten. So konnten die Paare ihre Liebe feiern – ohne großen Aufwand, aber mit allem, was ihnen wichtig war.
Hinter den Trauungen und Segnungen stand ein großes Team. Zahlreiche Ehrenamtliche halfen beim Auf- und Abbau, schmückten Schlosskapelle, Turmgang und Innenhof mit Blumen, begrüßten die Paare, kümmerten sich um die Formalitäten und bereiteten den anschließenden Sektempfang vor.

Am Burgtor wurden die Paare von unserem freundlichen Empfangsteam herzlich begrüßt.
Auch das Team von Schloss Burg unterstützte die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit großer Offenheit und trug dazu bei, dass Kapelle, Innenhof und weitere Bereiche für die Paare genutzt werden konnten.
Superintendentin Annette Cersovsky dankte allen Beteiligten für das, was sie an diesem Tag sichtbar und im Hintergrund in Bewegung gebracht hatten: „Tische und Blumen, Vasen und Kreuze, Formulare und Aufsteller, Wasser und Haribo-Herzchen und und und....“

Einmal Braut und auch im Helfer*innen-Team dabei: An diesem Tag war alles möglich. Und mit guter Laune überstanden alle auch die übergroße Hitze an diesem Tag.
Ihr Dank galt den Pfarrerinnen und Pfarrern, den Musikerinnen und Musikern, allen Helferinnen und Helfern, dem Team von Schloss Burg sowie Verwaltungsmitarbeiterin Andrea Zimmermann, die bereits in den Tagen zuvor viele organisatorische Einzelheiten vorbereitet hatte.
Vor allem aber dankte sie für das, was die Beteiligten bei den Menschen bewegt hatten, „für die wir heute da waren und die Kirche einmal ganz anders erleben durften“.

Unser Ehrenamtsteam von "einfach heiraten" sorgte mit seiner zauberhaften Dekoration überall auf der Burg für einen einmaligen, festlichen Charakter und beschenkte damit auf seine Weise alle Gäste.
So wurde Schloss Burg für einen Nachmittag zu einem Ort voller persönlicher Geschichten, leiser Momente, Musik, Segen – und für zwölf Paare zu einem Ort, an dem sie ihre Liebe feiern konnten.