
Einsam. Gemeinsam. Mut zum Sein. Drei Begriffe, die zunächst wie Gegensätze erscheinen und doch einen gemeinsamen Resonanzraum eröffnen: Zwischen Individuum und Gemeinschaft, zwischen persönlicher Erfahrung und gelebter Hoffnung, zwischen Kunst und Raum. Drei Künstlerinnen begeben sich in drei Kirchen im Rheinland mit ihren künstlerischen Positionen in dieses Spannungsfeld. In der Johanneskirche stellt sich Patrizia Casagranda dieser Herausforderung.
Die Krefelder Künstlerin Patrizia Casagranda ist Preisträgerin der Biennale Rom 2025 und Teilnehmerin der diesjährigen Biennale in Venedig. Sie schafft skulpturale Dot-Paintings auf recycelten Materialien. In ihren Arbeiten verbinden sich Collage, Malerei, Schablonentechnik und Typografie zu vielschichtigen Porträts. Meist in Werkserien entwickelt sie Bildwelten zu Themen wie Empowerment, Belief oder Hope. Ihre Arbeiten laden dazu ein, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen und Gemeinschaft nicht als Gleichklang, sondern als Vielstimmigkeit zu denken.
Die Ausstellung ist vom 25. September bis 8. November, dienstags bis samstags von 12 bis 18 Uhr in der Johanneskirche zu sehen.
Ein Kunstprojekt in Kooperation mit dem Beirat Kunst und Kirche der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Akademie im Rheinland.
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