Bewusst für frauenpolitische Themen entschieden

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Bewusst für frauenpolitische Themen entschieden

Foto (v.l.n.r.): Mit der Künstlerin Dolors Planiol freuten sich Jenny Ciniglia, Pamela Boltner, Stefanie Cillessen, Sandra Heitmann, Birte Hoffmann, Pfarrerin Anke-Maria Büker-Mamy, Claudia Laugisch, Johanna Fries, Nadine Geitt und Gitta Werring über eine gelungene Premiere. 

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde die Ausstellung „On Motherhood“ von der Künstlerin Dolors Planiol am Sonntag (16. März) in der Martinskirche eröffnet. Die Bänke waren dicht besetzt - neben den normalen Gottesdienstbesucher:innen fanden auch zahlreiche Kunstfreunde den Weg nach Bottrop. 

Gitta Werring, Leiterin der Fachstelle zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten, begrüßte zu Beginn die Gäste und stellte das Projekt „On Motherhood“ vor. Sie lobte ausdrücklich die Referentin des Diakonischen Werks RWL, Heike Buschmann, die die Idee zur Ausstellung hatte. Die Vorbereitung und Durchführung sowie das Rahmenprogramm wurde vom Bottropper-Team gemeinsam mit den Kolleginnen Jenny Ciniglia und Pamela Boltner von der Beratungsstelle für Schwangerschaft – Partnerschaft – Lebenskrisen in Gelsenkirchen organisiert. Einen ausdrücklichen Dank sagte Werring auch der Bottroper Gemeinde: „Die Ausstellung selbst und auch das Rahmenprogramm mit Lesung oder Workshop wurde finanziert durch Kollektenmittel, die Sie am 1. Advent oder jedes zweite Jahr zur Osterzeit spenden.“ 

„Wir Kolleginnen haben uns bei der Zusammenstellung des Programmes bewusst für frauenpolitische Themen und Frauengesundheit entschieden“, sagte die Familientherapeutin auch mit Blick auf die sich zum Negativen verändernde Gesellschaftsrelevanz der Gleichstellung von Frau und Mann. Sie betonte, dass die Arbeit in den Beratungsstellen schon immer richtig war, Frauen und Mütter in ihren jeweiligen Lebensentwürfen zu unterstützen, ihnen zu ihren Rechten zu verhelfen und sie zu empowern. Ihre Rede beendete sie mit einem Zitat von Katja Töpfer: „Am wichtigsten ist, dass wir Frauen zusammenhalten. Dass wir uns nicht durch ideologisch vergiftete Pfeile, egal aus welchem Lager, spalten lassen. … Frauenrechte ermöglichen uns, das Leben zu führen, das wir führen wollen. Davon profitieren wir alle. Sich für diese Rechte stark zu machen, schulden wir unseren Töchtern und Enkelinnen.“ 

Der Gottesdienst in der Martinskirche wurde von Pfarrerin Anke Büker-Mamy gestaltet. Die Künstlerin Dolors Planiol trug einen Auszug aus der Predigt in ihrer Heimatsprache Katalanisch vor. Die musikalische Leitung hatte Kreiskantor Matthias Uphoff. Mit Liedern von Frida Gold, der Band aus Hattingen, Christina Stürmer oder Alexa Feser sorgte Sängerin Anja Hoppe für passende Untermalung und reichlich Gänsehautmomente. 

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