„Oh Tannenbaum“ im März

# Neuigkeiten

„Oh Tannenbaum“ im März

Foto: Schwester Beate Harfst und Prädikant Peter Uriel Frank leiteten den Gottesdienst in der als Quelle dekorierten Martinskirche. 

Mit einem Gottesdienst eröffnete die Ambulante Hospizgruppe Bottrop das Jubiläumsjahr zu ihrem 30-jährigen Bestehen. 182 Mitglieder, davon 70 aktive Ehrenamtliche, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Sterbenden und Schwerstkranken sowie Trauernden beizustehen und sie in ihrer schwierigen Lebenssituation zu begleiten.

Geleitet wurde der Gottesdienst in der Bottroper Martinskirche von Schwester Beate Harst (Missionsärztliche Schwestern) und dem ersten Vorsitzenden und Prädikant Peter Uriel Frank. Matthias Uphoff sorgte für die musikalische Gestaltung. Im Mittelpunkt stand ein Agape-Mahl, bei dem sich die Teilnehmenden Brot und Weintrauben – verbunden mit Segenswünschen – weiterreichten. Vier Trauerbegleitetende berichteten von besonderen Erlebnissen in der Begleitung Sterbender. Die berührenden Erzählungen wurden umrahmt von Liedern, die in Verbindung mit den erlebten Situationen standen, wie z.B. „Der Mond ist aufgegangen“. Und so erklang denn auch im März das Weihnachtslied „Oh Tannenbaum“ – und alle sangen mit.

Im Anschluss überbrachten Propst Dr. Jürgen Cleve und Superintendent Steffen Riesenberg die Grüße der katholischen und der evangelischen Kirche. Die Ambulante Hospizgruppe ist in ihrer Satzung zu engem Kontakt mit den Kirchen verpflichtet. Riesenberg rief in seinem Grußwort die Menschenwürde als gemeinsames Thema von Zivilgesellschaft und Kirche auf: Insofern sei die Begleitung Sterbender ein wesentlicher Beitrag zur Zivilgesellschaft. Dr. Cleve dankte für den Dienst der Ehrenamtlichen und richtete den Blick auf den Springbrunnen, der auf dem Liedblatt abgebildet war. Hier ergebe sich beim genauen Hinsehen ein Kreuz.

Ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Kleinigkeiten bildete den Abschluss der Feier.


Foto: Hospizgruppe

Dies könnte Sie auch interessieren