Neu verbunden – vier werden eins: Rund 250 Gäste feiern die Neugründung der Evangelischen Kirchengemeinde Remscheid

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Neu verbunden – vier werden eins: Rund 250 Gäste feiern die Neugründung der Evangelischen Kirchengemeinde Remscheid

Mit einem feierlichen Gottesdienst und rund 250 Gästen hat die Evangelische Kirchengemeinde Remscheid am 25. Januar 2026 ihre Neugründung öffentlich gefeiert. 

In der Stadtkirche Remscheid wurde deutlich: Dieser Zusammenschluss ist getragen von Dankbarkeit, Zuversicht und dem Vertrauen darauf, dass Gott mitgeht – auch auf neuen Wegen.

Die neue Gemeinde ist bereits seit dem 1. Januar 2026 Wirklichkeit. Sie ist aus dem Zusammenschluss der Adolf-Clarenbach-, Auferstehungs-, Christus- und Stadtkirchengemeinde hervorgegangen und steht für Zusammenarbeit, Stärkung und Zukunftsfähigkeit im Evangelischer Kirchenkreis Lennep.

Gottesdienst zur Gründungsfeier: gemeinsam auf dem Weg

Der Gottesdienst unter dem Motto: "Hand in Hand" machte den geistlichen Kern der Neugründung sichtbar: gemeinsam auf dem Weg, unter Gottes Segen und mit offenem Blick in die Zukunft. In seinen Begrüßungsworten sprach Pfarrer Martin Rogalla davon, Hand in Hand zu gehen und Pfarrer Jens Eichner sprach u.a. davon,  der Welt die Hand zu reichen.

Am Gottesdienst wirkten außerdem Pfarrerin Sonja Spenner-Feistauer, Pfarrerin Ursula Buchkremer sowie Pfarrer Axel Mersmann mit.

Die musikalische Gestaltung übernahmen die Band unter Leitung von Christoph Spengler sowie Sylvia Tarhan an der Orgel.

Für eine wundervolle Atmosphäre sorgte die Band unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler.

Dank an die bisherigen Presbyterien

Ein besonderer Moment war die Entpflichtung der Mitglieder der bisherigen Presbyterien, die mit der Neugründung aus ihrem Amt ausschieden. Ihnen galt der ausdrückliche Dank für die unzähligen Stunden, in denen sie ihren Gemeinden Kraft, Zeit und Begabung geschenkt haben.

Grußworte aus Stadt und Kirche

Oberbürgermeister Sven Wolf, selbst ehemaliger Presbyter der Auferstehungs-Kirchengemeinde, würdigte die Neugründung als „Großraum des Respekts“ und betonte die Bedeutung eines gemeinsamen Fundaments für Kirche und Stadtgesellschaft.

Oberbürgermeister Sven Wolf.

Der Stadtdechant Monsignore Thomas Kaster sprach der Gemeinde Gottes Segen für die kommenden Veränderungen zu.

Stadtdechant Monsignore Kaster überbrachte die Grüße der katholischen Brüder und Schwestern.

Bezirksbürgermeister Jörg-Dieter Kruse (SPD) unterstrich die Bedeutung der Kirche für das städtische Leben: „Unsere Stadt braucht eine starke Kirche.“

Die Superintendentin Pfarrerin Annette Cersovsky ermutigte die neue Gemeinde, den Weg der Fusion bewusst weiterzugehen – mit Mut zum Voranschreiten und der Geduld, dort zu verweilen, wo Zeit zum Zusammenwachsen nötig ist.

Unsere Superintendentin Pfarrerin Annette Cersovsky hatte ein besonderes Geschenk mitgebracht. 

Ein gemeinsamer Aufbruch

Die Neugründung der Evangelischen Kirchengemeinde Remscheid ist mehr als ein organisatorischer Schritt. Sie ist Ausdruck eines gemeinsamen geistlichen Aufbruchs – neu verbunden, gemeinsam auf dem Weg und getragen von dem Vertrauen: Gott geht mit uns.

Pfarrer Axel Mersmann hält erstmals die von Superintendentin Annette Cersovsky mitgebrachte Urkunde über die Neubildung der Ev. Kirchengemeinde Remscheid in den Händen, bevor er sie allen Gästen im Vaßbendersaal zeigt. 

Viele Gottesdienstbesucher nahmen die herzliche Einladung an, im Anschluss im Vaßbendersaal bei Grußworten, angeregten Gesprächen, einer wärmenden Suppe und vielen selbstgebackenen Kuchen weiter miteinander zu feiern.


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