

Copyrighthinweis: Text: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Liebe Frauen,Der Januar ist vorbei, nun sind wir im Februar angekommen, einem Monat der (oft ausgelassenen) Fröhlichkeit und Freude.
Diesmal ist am 14. Februar Valentinstag und Faschingssamstag.
Aber ist es dann am Aschermittwoch vorbei mit Freude und Fröhlichkeit?
Der Monatsspruch Februar regt an, sich über alles Gute, das Gott uns und unseren Familien gegeben hat, zu freuen und fröhlich zu sein.
Im Internet konnte ich diese Erklärung finden:
Freude ist in der Bibel eine tiefe, von Gott geschenkte Herzenshaltung, die unabhängig von äußeren Umständen Bestand hat. Sie entspringt der Gegenwart Gottes, dem Gehorsam gegenüber seinen Geboten und der Hoffnung auf Erlösung. Biblische Freude ist oft mit Feiern, Singen und Tanzen verbunden.
Die Worte FREUDE (ca.380mal) und FRÖHLICHKEIT stehen sehr häufig in der Bibel. Einige Beispiele dafür:
Psalm 118,24: „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein ……..“.
Psalm 92: „Du lässt mich fröhlich singen von deinen Werken…“
Römer 12,12: „Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Trübsal, beharrlich im Gebet“
Psalm 16,11: Gottes Nähe bringt Freude“
Sprüche 17,22: „Ein fröhlich Herz tut dem Leibe wohl“
Die Bibel fordert wiederholt dazu auf, fröhlich zu sein, oft als Ausdruck des Vertrauens auf Gott, unabhängig von äußeren Umständen.
Besonders Paul Gerhardt hat dazu besondere Lieder niedergeschrieben. Texte aus den Jahren 1653 –1666 zeugen davon.
Zum Beispiel: EG 449„Die güldne Sonne voll Freud und Wonne…“
EG 503 „Geh aus mein Herz und suche Freud…“ und
EG 36 „Fröhlich soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. "
Eines meiner Lieblingslieder ist auch EG 169 von M. Schneider aus dem Jahr 1975:
„Der Gottesdienst soll fröhlich sein. So fangen wir nun an. Gott lädt uns alle zu sich ein, und keines ist dafür zu klein.“
Der nächste Grund für FREUDE und FRÖHLICHKEIT wird am 6.3.2026 sein.
In vielen Gemeinden wird der ökumenische Weltgebetstag gefeiert.
Näher Informationen unter www.weltgebetstag.at
Diesmal wurde die Liturgie von Frauen aus Nigeria erstellt
Matthäus 11, 28-30 KOMMT, LASST EUCH STÄRKEN!
Abschließend ein Segen aus Afrika:
Der Herr segne Dich.
Er erfülle Deine Füße mit Tanz und Deine Arme mit Kraft.
Er erfülle Dein Herz mit Zärtlichkeit und deine Augen mit Lachen.
Er erfülle Deine Ohren mit Musik und deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle Deinen Mund mit Jubel und Dein Herz mit Freude.
Er schenke Dir immer neu die Gnade der Wüste:
Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung.
Er gebe uns allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben. Es segne Dich der Herr.

ANDREA WINKLER,
Schriftführerin,
Evangelische Frauenarbeit in OBERÖSTERREICH
e-mail: frauenarbeit@ooe-evang.at