Familiengottesdienst zum Misereor-Hungertuch

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Familiengottesdienst zum Misereor-Hungertuch

Eindrucksvoll und kindgerecht, so kann man den Familiengottesdienst in der Stiftskirche in Rasdorf zusammenfassen. Im Mittelpunkt stand das Misereor-Hungertuch „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“ von Konstanze Trommer. Dazu hatte das Familiengottesdienst-Team Gegenstände, die auf dem Hungertuch abgebildet sind in der Kirche verteilt. Pfarrer  Andreas Matthäi schlug in seiner Predigt einen Bogen vom Sonntagevangelium, in dem berichtet wird, wie Jesus einen Blinden heilt, zur eigenen Blindheit und den in der Kirche verteilten Gegenständen. Jesus lade uns ein, dass wir in unserem Alltag genau hinschauen und nicht wegschauen. Wir sollten aktiv werden, wenn wir sähen, dass Menschen unsere Hilfe bräuchten. So stellte er die Frage, was blind sein bedeute und resümierte, dass man nicht tatsächlich blind sein müsse, um Dinge nicht wahrzunehmen. Er forderte die vielen Kinder in der Stiftskirche auf mal nach Dingen, die man sonst nicht in der Kirche finde und zu Altar zu bringen, was die Kinder auch taten. Es waren alles Dinge, die auch auf dem Misereor Hungertuch zu sehen sind.

Hinschauen, entdecken und helfen, seien wichtig. Jesus zeige, dass Liebe sehend mache. Nicht an der Not vorbeigehen, sondern helfen sei wichtig und das könne Jeder. So könne der Traum von einer besseren Welt Wirklichkeit werden.

Der Gottesdienst wurde von Ralf Bohlen (Orgel), Maria Budenz (Keyboard), Johannes Budenz (Caron), sowie Tanja Etzel, Christina Weber und Edith Wiegand (alle Gitarre) musikalisch mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Kirchenliedern mit gestaltet.

Text und Fotos: Winfried Möller, Rasdorf, wim

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