
Um den Wind der Veränderung und einen realistischen, aber auch mutigen Blick in die Zukunft ging es auf der ersten Dekanatskonferenz in der aktuellen Besetzung, zu der Dechant Markus Günther am 12. März 2026 nach Eiterfeld eingeladen hatte. Im Pfarrzentrum trafen sich hauptamtliche pastoralen Mitarbeiter aus den verschiedenen Gemeinden des Dekanats, darunter Pfarrer, Diakone, Gemeindereferenten und Gemeindereferentinnen, pastorale Mitarbeiterinnen, ebenso wie Dekanatssekretärin Kristin Keidel und Regionalkantor Christopher Löbens. Dechant Günther begrüßte alle Anwesenden und dankte zunächst für die Wahl zum Dechanten und stellte auch seinen Stellvertreter in diesem Amt, Pfarrer Ulrich Pasenow aus dem Felda-und Werratal, vor. Eine solche Deka natskonferenz dient grundsätzlich der Beratung, Koordinierung pastoraler Aufgaben, dem fachlichen Austausch und der Pflege des geistlichen Lebens im Dekanat. Angesichts der großen Veränderungen, denen sich die Kirche in Deutschland und ihre Akteure stellen müssen, wurden aber auch Fragen von Weichenstellungen für die Zukunft angerissen. Weil er den Fusionsprozess, den andere noch vor sich haben, bereits vollzogen hat, brachte Pfarrer Dr. Michael Müller aus dem Hünfelder Land auf Bitte des Dechanten einige wichtig Impulse in die Runde ein. Er regte unter anderem an, angesichts vieler Herausforderungen auch die Chancen und ermutigende Signale aus der pastoralen Arbeit nicht aus den Augen zu verlieren. In sich anschließenden Gruppenphasen wurden diese diskutiert und die Ergebnisse im Plenum zusammengetragen. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten die Gespräche noch etwas weitergeführt, Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Text: Lydia Hohmann