Gemeinsames Mahl zum Thema Pessach

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Gemeinsames Mahl zum Thema Pessach

Pfarrer Markus Günther hat mit Interessierten im Eiterfelder Pfarrzentrum Mahl gehalten. Der Abend war dem Beginn des Pessach nachempfunden. An diesem jüdischen Fest (auch Passah, Pesach oder Pascha genannt) wird der Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten gedacht. Es erinnert an den Auszug (Exodus) und zelebriert die Freude über Gottes Beistand und die ersehnte Freiheit.

Zum Seder-Abend, dem Auftakt des Festes, gehören die ungesäuerten Brote. Sie erinnern an die Eile des Aufbruchs, durch die der Teig nicht mehr aufgehen konnte.

Traditionell kommt die Familie zu diesem feierlichen Abendessen zusammen. Dabei wird die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt.

Der Sederteller, der vorbereitet wird, enthält symbolische Speisen, wie bittere Kräuter (für das bittere Leben in der Sklaverei) und Charosset (eine süße Paste aus Äpfeln, Datteln und Wein, die an den Lehm der Ziegelsteine erinnert). In bestimmten Abständen werden vier Gläser Wein getrunken, die für die vier Verheißungen Gottes an das Volk Israel stehen.

Text: Lydia Hohmann

Bilder: Kristin Keidel / Ulrike Richter / Markus Günther

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