Kunstforum Lutherkirche ab 2026

# Luther: Kunst-Kultur

Kunstforum Lutherkirche ab 2026

Die Winterreise

21. Februar bis 23. März 2027

Am 21. Februar gab es ein besonders Kunsterlebnis, eine Kooperation von Musik und bildender Kunst: Zuerst wurde im Paul-Schneider-Saal der wohl bekannteste Liederzyklus von Franz Schuber „Die Winterreise“ nach einem Text von Wilhelm Müller aufgeführt. Der Bass-Bariton Sebastian Voges wurde vom Akkordeonisten Andrey Golskiy begleitet. Er spielte dabei auf einem Knopfakkordeon, das noch weit mehr Virtuosität zulässt. Die Kombination mit einem Akkordeon ist ungewöhnlich, wird das Werk doch meistens mit Klavierbegleitung aufgeführt.
Der Eintritt war frei.

Weg in tief verschneiter Landschaft
© Karin Voges

Im Anschluss daran wurde die Ausstellung von Künstlerinnen der Gedok-A46 im Foyer der Lutherkirche eröffnet. Die Arbeiten der Bildenden Künstlerinnen sollen eine Art Widerpart zu den Motiven der Winterreise darstellen – das können Gegenpositionen, Kommentare oder auch Illustrationen sein.

Farbenergien in Bewegung

8. Januar bis 16. Februar 2027

abstraktes Bild mit vielen grühnen und gelben Farbtönen
© Georg H. Schmidt

Die erste Ausstellung im Jahr 2027 zeigt abstrakte Bilder von Georg H. Schmidt. Diese Malerei, die bewusst auf Gegenständliches verzichtet, bietet Maler wie Betrachtenden vielfältige Möglichkeiten zur Deutung des Dargestellten. Die Bewegung des Malers beim Auftragen der Farben überträgt sich auf den Malgrund. Die Kontraste von frei gestalteten Farbflächen zu bildnerischer Ordnung üben einen großen Reiz aus.

Die Präsentation zeigt Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen und macht Entwicklungen, Veränderungen und wiederkehrende Fragestellungen seiner Malerei sichtbar.

Die Eröffnung findet am 8. Januar um 19 Uhr statt. Die Ausstellung dauert bis zum 16. Februar und kann während der Öffnungszeiten der Lutherkirche angeschaut werden.

Begegnungen mit Island

27. November 2026 bis 3. Januar 2027

In dieser Ausstellung zeigen 4 Künstlerinnen ganz verschiedene Annäherungen an eine Insel, die für jede von ihnen eine Trauminsel ist. Die Kontraste, die Island so faszinierend machen, der Wechsel aus Feuer und Eis, die partielle Einöde, die Geysire mit ihren in die Höhe schießenden Wasserfontänen und die spektakulären Landschaften haben die Künstlerinnen in ganz unterschiedlicher Art und Weise inspiriert:

Rike Casper und Bärbel Schulz stehen auf einer Wendeltreppe
© Rike Casper und Bärbel Schulz

Rike Casper hat isländische Lyrik vertont und wird ihre „muësie – Musik & Poesie“ gemeinsam mit der Schauspielerin und Sprecherin Bärbel Schulz live aufführen.

Gletscherwelt zeigt bizarre Gletscheroberfläche
© Angela Schmitz

Angela Schmitz bringt mit ihren Fotografien im Detail das Faszinierende der isländischen Gletscherwelt zum Ausdruck.

Sigrid van Sierenberg-Hverir01 60x120cm zeigt dprudeldes keißes Wsser, felsige Uferkante und kurz dahinter den Ausläufer eines Gletschers.
© Sigrid van Sierenberg

Sigrid van Sierenberg-Hverir01 60x120cm zeigt dprudeldes keißes Wsser, felsige Uferkante und kurz dahinter den Ausläufer eines Gletschers

Sigrid van Sierenberg lässt in ihren Fotoarbeiten einen anderen Zugang zu ihrer Trauminsel erkennen.

Erinnerungen veranschaulicht fruchtbare Wiesen und Felsen neben erloschenen Vulkanen und Gletschern.
© Karin Voges

Karin Voges hat sich als Malerin mit ihren Erinnerungen an eine intensive Islandreise beschäftigt und zeigt diese Ergebnisse.

Die Ausstellung wurde am 27. November um 19 Uhr mit Live-Musik und Lesung eröffnet. Sie kann bis zum 3. Januar während der Öffnungszeiten der Lutherkirche besichtigt werden.

Kraft und Licht

16. Oktober bis 24. November

Zwei Künstlerinnen – Farben im Dialog

Kraft und Licht prägen die gemeinsame Ausstellung von Petra Jordan und Tine Böhm.

Petra Jordan vor einem Bild
© Petra Jordan

Obwohl ihre Bildsprachen unterschiedlich sind, verbindet beide die Überzeugung, dass Farbe mehr ist als Gestaltung – sie kann berühren, bewegen, innere und äußere Räume öffnen. Im Dialog ihrer Werke begegnen sich Erdung und Leichtigkeit, Mensch und Natur, Stille und Bewegung. So entsteht eine Ausstellung, die dazu einlädt, innezuhalten, zu entdecken und eigene Gedanken entstehen zu lassen.

Petra Jordan macht Kraft sichtbar – nicht als Lautstärke, sondern als innere Präsenz. Ihre Bilder bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Verdichtung und Weite. Farbe, Form und Struktur eröffnen Räume, in denen Ruhe, Veränderung und Lebendigkeit gleichermaßen erfahrbar werden.

Tine Böhm vor einem Bild
© Tine Böhm

Tine Böhm lässt ihre Bilder aus der Farbe entstehen. In vielen Schichten entwickeln sich Licht, Bewegung und Tiefe. Leuchtende Farbräume und feine Lichtspuren laden dazu ein, innezuhalten und die Kraft des Lichts auf ganz persönliche Weise zu erleben.

Mut und Kraft für den Neuanfang

21. August bis 13. Oktober 2026

Ausstellung Café Creativ
© café creativ

Das café creativ gibt Wohnungslosen die Chance, Kraft und Mut für einen Neuanfang durch kreative Leistungen zu finden. Hier ist der Ort, um verschüttete Talente wiederzubeleben oder neue zu entdecken. Es wird gemalt mit Acryl Pouring, fotografiert und es werden mit Gießharz (Resin) Kunstwerke geschaffen.

Das durch Spenden finanzierte Projekt gibt ihnen die Chance, mit kreativen Leistungen neue Perspektiven zu erarbeiten. Das café creativ ist ein Projekt für die Besucherinnen und Besucher der drei Tagesstätten café pur, Shelter und Horizont. Materialien und technische Hilfsmittel werden allen Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Im café creativ können sich Menschen - unabhängig von ihren kreativen Interessen - zwanglos begegnen, austauschen und unterstützen. Es ist ein Ort, der allen die Chance gibt, sich neu zu orientieren und auszuprobieren, verschüttete Talente wiederzubeleben oder neue zu entdecken.

Die Ausstellung im Kunstforum der Lutherkirche zeigt Arbeiten, die im café creativ entstanden sind, und will einen Dialog zwischen den Künstlerinnen, Künstlern und Betrachterinnen und Betrachtern der Kunstwerke anregen.

Dr. Angelika Hille-Sandvoß begrüßt Künster:innen wegen Stroausfall bei Kerzenschein.
© Reinhard Röseler

Die Eröffnung der Ausstellung „Kraft und Mut für den Neuanfang“ war eine ganz besondere: erst der Stromausfall, der nicht nur das Foyer der Lutherkirche ins Dunkel tauchte und dann bei der Wiederkehr des Lichts die durchdringende Alarmsirene – alles nicht schön! Aber danach: Der intensive Austausch der Besucherinnen und Besucher mit den Künstlerinnen und Künstlern. Oft stehen bei Vernissagen nicht die Kunstwerke und deren Urheber im Vordergrund, sondern das Plaudern miteinander. Hier ging es dagegen um die Kunstwerke, die einen ganz besonderen Wert für diejenigen darstellen, die sie geschaffen haben. Und dies haben auch alle Besuchenden direkt gespürt. Ein besonderer Abend im Kunstforum der Lutherkirche!

Hier einige Informationen zu den Künstler:innen und der Wirkung auf Frau Dr. Angelika Hille-Sandvoß.

ANDI

Die Bilder von Andi wirken sehr ruhig. Er arbeitet mit Grüntönen, die einen beinahe meditativen Charakter haben. Dies entsteht durch einen intensiven Malprozess, der immer wieder neu ansetzt. Beim Betrachten können auch wir zur Ruhe kommen.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstler: Andi

H.-S.: „Die Bilder von Andi wirken sehr ruhig. Er arbeitet mit Grüntönen, die einen beinahe meditativen Charakter haben. Dies entsteht durch einen intensiven Malprozess, der immer wieder neu ansetzt. Beim Betrachten können auch wir zur Ruhe kommen.“

ANTONIO

Die Fotografien von Antonio zeigen sehr reizvolle Nachtszenen. Man muss schon genau hinsehen, um die Details dieser Großstadtansichten zu erkennen. Das eher spärliche Licht taucht alles in geheimnisvolles Dunkel.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstler: Antonio

Antonio (45) ist Italiener, war 20 Jahre professioneller Magier, Artdirector und hat Creativfestivals organisiert. Er kam 2019 nach Düsseldorf. Corona hat ihn aus der der Bahn geworfen. Seitdem schlägt er sich mit Gelegenheitsjobs durch, fotografiert gern, dokumentiert Graffitiaktionen und restauriert alte Fahrräder.

H.-S.: „Die Fotografien von Antonio zeigen sehr reizvolle Nachtszenen. Man muss schon genau hinsehen, um die Details dieser Großstadtansichten zu erkennen. Das eher spärliche Licht taucht alles in geheimnisvolles Dunkel.“

BIRGIT

Auf Birgits abstrakten Bildern dominieren Kreise, werden die Grüntöne in einen reizvollen Kontrast zu den roten Drehbewegungen gesetzt. Den weichen Formen scheinen die bewusst unperfekten Kreise zu antworten.
© Foto: Reinhard Röselerin / Künstler: Brigitte

In der Tagesstätte Café pur habe ich von dem Kunstprojekt erfahren.
„Ich wollte schon immer mich künstlerisch betätigen, es war mein Lebenstraum! Das Café Creativ ist ein riesiges Geschenk für Menschen in meiner Lebenssituation und eine einmalige Chance, dass dieser Traum in Erfüllung gehen kann.“

H.-S.: „Auf Birgits abstrakten Bildern dominieren Kreise, werden die Grüntöne in einen reizvollen Kontrast zu den roten Drehbewegungen gesetzt. Den weichen Formen scheinen die bewusst unperfekten Kreise zu antworten.“

FATIMA

Fatima arbeitet eher mit gedeckten Farben. Sie bringt neben abstrakten Partien auch Gegenständliches in ihre Bilder. Wir können Blumen und einen Vogel erkennen, der ein starkes Symbol für Aufbruch und Hoffnung in schwierigen Zeiten sein kann.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstlerin: Fatima

Seit drei Jahren ist Fatimah, 1970 geboren im warmen Marokko und ehemalige Altenpflegehelferin mit viel Liebe und Engagement im Projekt dabei. Sie arbeitet ebenfalls mit Acrylic Pouring und der Resin-Technik. Sie sehnt sich nach Frieden und Freiheit und drückt das nun mit dem freien Fluß ihrer intensiven Farbwahl aus. Ihre marokkanische Herkunft und Kultur fließen mit den erdverbundenen Farben in ihre Bilder ein. Immer wieder tauchen neben vielen fließenden Rottönen auch Federn auf der Leinwand auf, wie in dem Bild „Feuerfeder“. Begeistert erzählt sie: „Mit Federn habe ich damals als Kind zu Hause gespielt“.

H.-S.: „Fatima arbeitet eher mit gedeckten Farben. Sie bringt neben abstrakten Partien auch Gegenständliches in ihre Bilder. Wir können Blumen und einen Vogel erkennen, der ein starkes Symbol für Aufbruch und Hoffnung in schwierigen Zeiten sein kann.“

GERDA

Gerda malt abstrakt und man spürt ihren Bildern die Freude am Umgang mit der Farbe nachgerade an. Der Betrachter, die Betrachterin kann sich sehr gut eine eigene Vorstellung von der Intensität machen, mit der Gerda gearbeitet hat.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstlerin: Gerda

Die von Nonnen erzogene und nun seit siebzig Jahren in Düsseldorf lebende Gerda sagt: „Ich muß immer in Bewegung bleiben, um nicht einzurosten und Farbe kann ich einfach nicht wegkippen.“ Diese Bewegung drückt sich auch in ihren Bildern aus, wo alles fließt. Seit 2019 hat sie zahlreiche kleine und große Leinwände, anfänglich mit Muscheln und Kastanien beklebt und mit Acrylfarbe übergossen, um nun mit der ganzen Farbpalette zu experimentieren. In der Aktion mit Acrylic Pouring und der Resin-Technik blendet sie die Welt um sich herum aus und läßt die Farben ineinanderfließen. Alles Unikate und nicht wiederholbar.

H.-S.: „Gerda malt abstrakt und man spürt ihren Bildern die Freude am Umgang mit der Farbe nachgerade an. Der Betrachter, die Betrachterin kann sich sehr gut eine eigene Vorstellung von der Intensität machen, mit der Gerda gearbeitet hat.“

MALGOSIA

Die Bilder von Malgiosia stellen einen reizvollen Kontrast zu manch kühl wirkenden Bildern dar: Hier scheint die Farbe nahezu zu explodieren. Neben der hellen Farbigkeit sind aber auch dunkle Bilder zu sehen, die einen förmlich in das Bild hineinziehen.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstlerin: Malgosia

Die 1953 in Posen geborene Malgosia hat nach 35jähriger juristischer Tätigkeit ihre Heimat in Düsseldorf gefunden. Spontan erzählt sie: „Gern wäre ich mal mit Schlittenhunden durch tiefen Schnee gerast oder hätte gern ein Kinderheim gegründet!“

Als sie vor einem halben Jahr eingeladen wurde, am Projekt „cafe creativ" mitzuwirken, begann sie ihre eigenen Fotografien u.a. zu Collagen zu verarbeiten. Die gleichmäßig geschnittenen Fotostreifen werden bei ihr durch die Verdoppelung zu regelrechten Vexierbildern, durch die sich eine verschobene, verrätselte neue Dimension der Welt auftut. Blumen explodieren zu strahlenden Sternen und schaffen immer wieder neue Ansichten.

H.-S.: „Die Bilder von Malgiosia stellen einen reizvollen Kontrast zu manch kühl wirkenden Bildern dar: Hier scheint die Farbe nahezu zu explodieren. Neben der hellen Farbigkeit sind aber auch dunkle Bilder zu sehen, die einen förmlich in das Bild hineinziehen.“

MARCEL

Marcel malt gegenständlich, setzt auf stimmige Perspektiven. Der überdimensionierte Mann im Hintergrund, der auf eine nackte Frau blickt, die uns den Rücken zukehrt. Wir erkennen auch Zitate aus der Kunstgeschichte, so Don Quichotte, den Ritter von der tr
© Foto: Reinhard Röseler / Künstler: Marcel

Marcel erzählt Geschichten, nicht mit Worten, sondern mit Pinsel und Leinwand. Er ist zur Zeit  Gast im Atelier vom Café Creativ. Marcel ist Architekt und kam mit Mitte 30 aus dem Iran nach Deutschland. Als Autodidakt finanziert er seitdem mit Kunst sein Leben und konnte damit auch seine Familie gut ernähren.

H.-S.: „Marcel malt gegenständlich, setzt auf stimmige Perspektiven. Der überdimensionierte Mann im Hintergrund, der auf eine nackte Frau blickt, die uns den Rücken zukehrt. Wir erkennen auch Zitate aus der Kunstgeschichte, so Don Quichotte, den Ritter von der traurigen Gestalt.“

ROBERTO

Roberto ist hier mit Fotografien vertreten: einerseits faszinieren ihn Motive aus der Natur, andererseits kühl wirkende Stadtansichten. Er experimentiert dabei geschickt mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstler: Roberto

Der ehemalige Karosseriebauer, Roberto ist seit 2 Jahren im „cafe creativ" intensiv in der Fotogruppe dabei, die von Reinhard Röseler ehrenamtlich geleitet wird. Als begeisterter Elektro-Musiker arbeitet Roberto gern mit Effekten, die er in seine Fotografie geschickt mit einfließen läßt. Das zeigt er in seinen zahlreichen, effektvollen Blumenbildern und den Architekturmotiven, die er besonders im Düsseldorfer Hafen findet. Beim Arbeiten mit Resin werden Tische mit CD-Splittern und Alltagsgegenstände durch Upcycling zu interessanten neuen Objekten generiert. Trotz schwindender Illusionen träumt er schon lange, mal wieder nach Luxor in Ägypten reisen zu können.

H.-S.: „Roberto ist hier mit Fotografien vertreten: einerseits faszinieren ihn Motive aus der Natur, andererseits kühl wirkende Stadtansichten. Er experimentiert dabei geschickt mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie.“

TANI

Roberto ist hier mit Fotografien vertreten: einerseits faszinieren ihn Motive aus der Natur, andererseits kühl wirkende Stadtansichten. Er experimentiert dabei geschickt mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie.
© Foto: Reinhard Röseler / Künstlerin: Tani

Helga hat Tani auf das Café Creativ aufmerksam gemacht. „Es bringt mir sehr viel Spaß, mich hier künstlerisch zu betätigen. Durch das Malen kann ich meine Gefühle ausdrücken, sie kommen vom Herzen, und ich vergesse meine Sorgen.“

H.-S.: „Kraftvoll und sehr farbig sind die Bilder von Tani. Sie scheint ihr Temperament in intensivem Umgang mit dem Material auszuleben. Dabei fällt auf, dass die Farben um ein Zentrum angeordnet und nicht wahllos auf dem Bild verteilt sind.“

Mehr Informationen auf: cafecreativ-duesseldorf.de

Keine Angst vor Schönheit

28. Juni bis 8. Juli 2026

Zwiebeln in und vor einem Glas, zum Teil schon ausgewachsen
© Dallmann

Unter diesem Motto werden Bilder, vielfach Aquarelle von Anna Liese Dallmann gezeigt. In ihrem langen Leben hat sie immer wieder zu Stift und Pinsel gegriffen, um ihren Lebenstraum von kreativer Tätigkeit wahr werden zu lassen. Die Zeitumstände in der Nachkriegsphase haben verhindert, dass sie ihre Ausbildung an der Akademie antreten konnte. Aber das hat sie nicht daran gehindert, eine genaue Beobachterin ihrer Umgebung zu werden. Ihre Aquarelle zeigen Bilder von Blumen, von Obst und Gemüse oder klassische Still-Leben. Dabei teilt sich ihre Faszination von der Schönheit im Alltag der Betrachterin, dem Betrachter unmittelbar mit.

Mehr Bilder hier

Maria – ihr Bild in mir

14. Mai bis 26. Juni 2026

Maria und Jesuskind - Abstraktes Gemälde einer gelassenen Figur, die inmitten ausdrucksstarker, texturierter Blau- und Weißtöne steht.
© Maria Kissenbeck

Maria ist in Vergangenheit und Gegenwart eine Projektionsfläche für vielerlei Deutungen gewesen. So nennen sich kritische Christinnen nicht zufällig Maria 2.0.

Jetzt ist der Feiertag Christi Himmelfahrt nicht unbedingt ein Tag, den wir mit Maria in Verbindung bringen, sondern eher mit Vätern, die mehr oder minder feucht-fröhliche Ausflüge unternehmen. Aber Maria hat die wesentlichen Stationen im Leben ihres Sohnes Jesus begleitet und in der Vergangenheit haben Maler immer wieder auch Maria in die Darstellung der Himmelfahrt aufgenommen. Der Gottesdienst wird diesen Spuren folgen.

Im Anschluss daran wird die Ausstellung im Foyer eröffnet: Bilder und Zeichnungen zum Thema Maria, die starke Frau.

„Maria“ ist ein Name, der in vielen Kulturen und Traditionen eine tiefe Bedeutung trägt. Sie ist nicht nur eine historische Figur, sondern ein Symbol für eine Dimension, die über das Rationale hinausgeht: die weibliche Seite des Göttlichen, die Verbindung zwischen Menschlichkeit und Spiritualität.

Diese Ausstellung ist eine Hommage an Maria, aber auch an all die großartigen Frauen, die der Künstlerin im Leben begegnet sind – Frauen, die Stärke und Anmut in sich tragen. Sie lädt dazu ein, über die Rolle der Frauen im Göttlichen und in unserer Gesellschaft nachzudenken. Sie zeigt, wie die weibliche Perspektive in Kunst und Glauben über Jahrhunderte sich gewandelt hat und weiterhin einen bedeutenden Platz in unserem kulturellen Gedächtnis einnimmt.

SinnBilder

17. April bis 11. Mai 2026

Frau sitzt auf einer Düne und schaut aufs Meer – darunter der Spruch: „Der Zeit nachjagen - heißt, sie vertreiben. Sich die Zeit vertreiben - heißt, sie bei sich haben.“
© Hüwe und Wilbert

Bei dieser besonderen Präsentation von Fotos und Sinnsprüchen geht es um das Zusammenspiel von Wort und Bild

Trompete und darunter der Text: Diejenigen, die den Ton angeben, sollten ihn auch treffen.
© Hüwe und Wilbert

Der Aphoristiker Jürgen Wilbert und der Fotograf Rainald Hüwe werfen sich gegenseitig die kreativen Bälle zu. Manchmal war zuerst ein Bild, ein Foto da und der hintersinnige Text ergänzt und erweitert das Sichtbare oder der Aphorismus ruft beinahe nach einem Bild.

Waldrand und dahinter ragt ein verbogener Schrommast, man könnte denken er tanz. Darunter Text: Wenn Du schon nichts auf die Reihe kriegst - dann tanze wenigstens aus ihr.
© Hüwe und Wilbert

Es geht aber nie um eine simple Illustration, sondern um durchaus ambivalente Aussagen. Immer ist eine intensive Beschäftigung des Betrachters, der Betrachterin gefragt, die aber großen Spaß am Wortwitz verspricht. Mehr Info

Kunterbuntes Leuchten

13. Februar bis 15. März 2026

Viele Bunte Farben
© Franziska_Mueller

Besondere Benefiz-Vernissage der Ausstellung mit Bildern von Franziska Müller und Gästen: Manuela Osthoff, Vanessa Bösch, Ali Panavé und Ivan Beslic.

Unter dem Titel „Leuchten in Regenbogenfarben“ verbindet dieser Abend farbstarke Kunst mit Musik, Begegnung und gemeinsamen Momenten des Innehaltens.

In einem kunterbunten Zusammenspiel aus Bildern und Musik entsteht Raum für Hoffnung, Mitgefühl und Verbundenheit.

Mit dieser Vernissage möchten wir das Kinderhospiz Regenbogenland unterstützen und ein Zeichen der Wertschätzung für die Kinder, ihre Familien und die begleitende Arbeit setzen. Die Künstler und Künstlerinnen verzichten auf ihren Erlös und bieten ihre Arbeiten zu stark reduzierten Preisen an.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und auf einen Abend, der leuchtet – in vielen Farben.

Jeder Winter wird zum Frühling

5. Dezember 2025 bis 23. Januar 2026

Gemälde: Vordergrund braune Erde, weißer Bereich als Übergang zum Wasser in dem wiederum in einem grünen Bereich eine Frau im Bikini schwimmt.
© Ester Pages

Besondere Benefiz-Vernissage der Ausstellung mit Bildern von Franziska Müller und Gästen: Manuela Osthoff, Vanessa Bösch, Ali Panavé und Ivan Beslic.

Unter dem Titel „Leuchten in Regenbogenfarben“ verbindet dieser Abend farbstarke Kunst mit Musik, Begegnung und gemeinsamen Momenten des Innehaltens.

In einem kunterbunten Zusammenspiel aus Bildern und Musik entsteht Raum für Hoffnung, Mitgefühl und Verbundenheit.

Mit dieser Vernissage möchten wir das Kinderhospiz Regenbogenland unterstützen und ein Zeichen der Wertschätzung für die Kinder, ihre Familien und die begleitende Arbeit setzen. Die Künstler und Künstlerinnen verzichten auf ihren Erlös und bieten ihre Arbeiten zu stark reduzierten Preisen an.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und auf einen Abend, der leuchtet – in vielen Farben.

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