
Unter dem Thema „Zur Freiheit befreit“ feierten Christinnen und Christen am 3. Oktober 2026, dem Tag der Deutschen Einheit in der Friedenskirche Remscheid einen ökumenischen Gottesdienst. Remscheids Oberbürgermeister Sven Wolf übernahm die Lesung.
An dem Gottesdienst wirkten Pastor Ronald Hentschel von der Friedenskirche Remscheid, Pfarrer Axel Mersmann von der Evangelische Kirchengemeinde Remscheid und Monsignore Thomas Kaster, Stadtdechant von Remscheid, mit. Zu den Teilnehmenden gehörte auch der CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven.
Das Thema „Zur Freiheit befreit“ nahm Bezug auf Galater 5,1. Es verband den Anlass des Nationalfeiertags mit einer christlichen Perspektive auf Freiheit und Verantwortung. Die Erinnerung an die überwundene Teilung Deutschlands bot dabei Gelegenheit, dankbar zurückzublicken und über den Zusammenhalt in der Gegenwart nachzudenken.
Mit der gemeinsamen Feier setzten die Mitwirkenden ein Zeichen ökumenischer Verbundenheit. Menschen unterschiedlicher Konfessionen kamen zum Gebet zusammen, auch wenn die Unterschiede zwischen unseren Kirchen bestehen bleiben, wurde sichtbar, was wir miteinander teilen.
Der Gottesdienst bot damit einen konkreten Anknüpfungspunkt für das gesellschaftliche Miteinander: Gemeinschaft ist immer auch über Unterschiede hinweg möglich. Die christliche Überzeugung von der unverlierbaren Würde jedes Menschen bildet dafür eine gemeinsame Grundlage.
Am Tag der Deutschen Einheit erhielt dieses Miteinander besondere Bedeutung. Neben der Erinnerung an die staatliche Wiedervereinigung stand die Frage, wie Menschen heute Zusammengehörigkeit erleben konnten.
Bildunterschrift: Pastor Ronald Hentschel (Friedenskirche Remscheid), Pfarrer Axel Mersmann (Evangelisch in Remscheid) und Monsignore Thomas Kaster (Stadtdechant von Remscheid), von links, beim ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit.