Wege meiner Liebe, unermüdlich suche ich euch... Gedichte der Sehnsucht, Musik voller Melancholie.
Auf der Suche nach Liebe und Glück und nach innerer Freiheit, im verworrenen Kosmos zwischen Bewusstem und Unbewusstem des Menschen, der auf der Welle des Lebens schwimmt und immer wieder unter ihr strauchelt, widmen sich Sarah Papadopoulou, Julia Hebecker und Insa Bernds Kompositionen, die genau diese Lebenswirklichkeiten wieder spiegeln. Gefühle kommen und gehen, tanzen umeinander herum wie die Flöte und die Stimme: mal eins, mal allein, mal fröhlich, mal traurig – zurückgeworfen auf sich selbst und doch immer auf der Suche nach dem All-Eins-Sein.
Unabhängig von musikalischen Epochen suchten die Künstlerinnen nach Musik, die genau diese Gefühle nachempfinden und fanden sie unter anderem bei Maurice Ravel, Carl Philipp Emanuel Bach, Udo Zimmermann, Francis Poulenc, Claude Debussy oder Alban Berg.
Interkulturelle und interreligiöse Gemeinsamkeit, Gegenüberstellung von Kunst und heterogener Lebenswirklichkeit, das gemeinsame Erleben von etwas Einzigartigem für jeden: Das ist der Kerngedanke unserer Reihe und dieses Konzertes.
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