In der Abendmusik am 13. März um 19 Uhr steht eines der eindrucksvollsten Werke der frühen deutschen Barockmusik auf dem Programm: Heinrich Schütz’ Matthäuspassion. Das Werk zeichnet sich durch seine streng monodische, rezitativische Vertonung aus, die den biblischen Text in schlichter, sprachbezogener Klarheit präsentiert. Anstelle ausgedehnter Arien mit großem Orchester verwendet Schütz eine reduzierte Besetzung ohne Instrumente, wodurch der Fokus ganz auf der Wortausdeutung liegt. Durch den Wechsel zwischen Evangelisten-Erzählung, Chören und einzelnen Rollen entsteht eine liturgisch geprägte Dramaturgie, die eine eindringliche, meditative Wirkung entfaltet.
Es musiziert ein Vokalensemble unter der Leitung von Kantor Paul Ehrmann.
Eintritt frei – Kollekte erbeten