Bläsergottesdienst zur Jahreslosung

Sonntag, 15. März 2026, 10:00 Uhr
Gorbitz, Gemeindezentrum, Leutewitzer Ring 75, 01169 Dresden
J. Baltzer, Posaunenchöre des Kirchspiels

Wenn der Frühling beginnt, laden wir Sie herzlich ein, eine schöne Tradition fortzusetzen: den Bläsergottesdienst zur Jahreslosung gemeinsam zu feiern.

Alle Posaunenchöre unseres Kirchspiels gestalten diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam und bringen unter der Leitung von Joachim Baltzer ein abwechslungsreiches Programm der Sächsischen Posaunenmission zu Gehör.

Freuen Sie sich auf moderne Kompositionen und feinfühlige Bearbeitungen aus der vielfältigen Posaunenchorliteratur. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Programm von Landesposaunenpfarrer David Toaspern und Landesposaunenwart Ulrich Meier zusammengestellt.

Lassen Sie sich von kraftvoller Musik und inspirierenden Texten berühren – wir freuen uns darauf, diesen Gottesdienst gemeinsam mit Ihnen zu feiern.

Gedanken zur Jahreslosung und Ihrem Motiv von Simone Riedel

Diese Worte aus der Offenbarung sind eine kraftvolle Zusage Gottes.

Die Jahreslosung gibt uns Zuversicht und Hoffnung. Sie ermutigt uns besonders in Zeiten der Anfechtung und Not auf Gottes verheißungsvolles Eingreifen zu vertrauen und zu warten. Gott ist treu! Vor allem in Zeiten von Unsicherheiten, Kriegen und Leid können wir in ihm Ruhe und Frieden finden.

Sie lädt uns ein, Altes hinter uns zu lassen und in ein neues Leben aufzubrechen, ein Leben mit und in Jesus Christus.

Das Bild vom neuen Jerusalem steht dabei symbolisch für die neue Schöpfung, diesen göttlichen Neuanfang. Es ist ein Zeichen für das Reich Gottes, das in unsere Welt hineinbricht, aber auch symbolisch für Erneuerung unseres persönlichen Lebens. Alles wird neu - nicht durch unsere Kraft, sondern durch Gottes Wirken in uns.

Zentral ist die geöffnete Tür. Sie steht für Jesus selbst - er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Diese Tür öffnet sich von innen nach außen. Das bedeutet: Wir müssen unsere Herzenstür öffnen, damit er hereinkommen kann. Der Weg vom Vater zu uns ist längst frei - durch Jesu Tod und Auferstehung ist alles vollbracht. Nun liegt es an uns dieses wunderbare Angebot der Liebe Gottes anzunehmen und uns für seine Gegenwart zu öffnen.

Mitten im neuen Jerusalem steht der Baum des Lebens. Er erinnert an den Anfang der Schöpfung und weist gleichzeitig in die Zukunft. Er symbolisiert das ewige Leben, das Gott schenkt – ein Leben in Fülle, geheilt und getragen von seiner Liebe.

Ein Strom lebendigen Wassers fließt durch die Stadt. Ein Bild für die lebensspendende Kraft des Heiligen Geistes. Dieses Wasser erfrischt, erneuert, belebt - es stillt unsere tiefsten Sehnsüchte.

Auch die zwölf Schwünge im oberen Teil des Bildes haben Bedeutung: Sie stehen für die zwölf Stämme Israels und verbinden die Geschichte Gottes mit seinem Volk und dem neue Jerusalem.

Das Gold steht für die Herrlichkeit Gottes. Gottes Licht und Herrlichkeit durchdringt und durchströmt in seiner Reinheit alles.

Die Risse in der Mauer. Sie stehen für das Alte in unserem Leben, alle Brüche, Wunden, Verletzungen, aber auch alle Gottesferne und Unglauben. Doch genau in all dieses Alte fällt das Licht Gottes, durchbricht die alte Schöpfung und lockt und zieht uns in das Neue. Es ist das Licht der Hoffnung, das verändert und heilt.

So lädt uns die Jahreslosung ein, Altes loszulassen und vertrauensvoll unsere Herzenstür für Jesus zu öffnen. Denn Gott sagt: „Siehe, ich mache alles neu.“ Nehmen wir das Angebot an und lassen ihn Herr unseres Lebens sein. Es ist die beste und wichtigste Entscheidung unseres Lebens.

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