Einsam. Gemeinsam. Mut zum Sein. Drei Begriffe, die zunächst wie Gegensätze erscheinen und doch einen gemeinsamen Resonanzraum eröffnen: Zwischen Individuum und Gemeinschaft, zwischen persönlicher Erfahrung und gelebter Hoffnung, zwischen Kunst und Raum. Drei Künstlerinnen begeben sich in drei Kirchen im Rheinland mit ihren künstlerischen Positionen in dieses Spannungsfeld. In der Johanneskirche stellt sich Patrizia Casagranda dieser Herausforderung. Ihre Arbeiten laden dazu ein, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen und Gemeinschaft nicht als Gleichklang, sondern als Vielstimmigkeit zu denken.
Die Ausstellung wird an diesem Abend mit einem Podiumsgespräch und musikalischen Beiträgen eröffnet und schafft ihrerseits einen Raum – für Begegnung, Austausch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Fragen, die die Kunst aufwirft.
Begrüßung: Barbara Wengler, Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland
Grußworte: Bürgermeisterin Clara Gerlach, Präses Dr. Thorsten Latzel
Musik: Rabea Medebach, Sologesang
Podiumsgespräch mit Patrizia Casagranda, Bürgermeisterin Clara Gerlach und Präses Dr. Thorsten Latzel moderiert von Dr. Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland
Ein Kunstprojekt in Kooperation mit dem Beirat Kunst und Kirche der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Akademie im Rheinland.
Eintritt frei