KONZERTREIHE
In dieser Konzertreihe erleben Sie Klavier- und Kammermusik immer am letzten Dienstag des Monats!
XXI Ständchen eines Narren
Lieder von Strauß, Eisler, Schubert und Korngold u.A.
Jakub Malatinec - Bariton
Robin Gaede - Klavier
Im Mittelpunkt dieses Abends steht wieder einmal das Lied – jene besondere Kunstform, in der Musik und Poesie einander begegnen und gegenseitig erhellen. Die Stimme gibt den Worten Ausdruck und Gestalt, während das Klavier ihre Bilder, Stimmungen und verborgenen Bedeutungen hörbar macht. So entsteht ein Raum, in dem Sprache nicht nur gesprochen, sondern empfunden wird.
Immer wenn ich Jakub zu mir nach Strehlen einlade, habe ich es einfach: Er wählt alle Stücke aus, bringt diese mir zur Probe mit und plant alles perfekt dramaturgisch durch, wählt eigens die Gedichte aus usw. Ich kann mir stets sicher sein, dass sein Konzept aufgeht, berührt, mehrere Ebenen hat und durch seine besondere Stimmfarbe überzeugend dargeboten wird. Ich muss ihm nur zuhören und Klavier spielen.
Lauschen Sie diesen Klängen auch! In einer Pause gibt es wie immer Tee, Wasser, Gebäck und Gespräch…
In einer Pause gibt es Tee und Gebäck
Ende gegen 20:10 Uhr.
Eintritt frei, um Spenden wird erbeten
Dieses Format erzählt durch seine musikalische und konzeptionelle Struktur jedes Mal eine kleine Geschichte und reiht nicht nur Musik aneinander, in der – wie in meisten Konzerten üblich - im Nachhinein ein roter Faden hineingewoben wird. Im Zentrum stehen neben den Klavierwerken Bachs und Beethovens oft ein Gedicht, eine Farbe, eine Stimmung. Die durch die Pause getrennten Musikblöcke dauern maximal 30 Minuten, sind also deutlich kürzer als üblich. Dieser Abend ist nicht als bloßes Konzertformat gedacht, sondern möchte durch die Pause Gemeinschaft und Gespräche ermöglichen, einen anderen Zugang zu klassischer Musik schaffen und Sie in eine andere Welt entführen, die Abseits politischer und gesellschaftlicher Spannungen und Abgründe, immer absolut und unantastbar existiert. Die genauen Werke, welche erklingen, werden aufgrund meiner Hoffnung steigender Neugier Ihrerseits – nicht vor Konzertbeginn verraten - sicher sein können Sie aber, dass es immer (mit wenigen Ausnahmen) am letzten Dienstag im Monat 19 Uhr stattfindet
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Ist für Pianisten das Wohltemperierte Clavier von Bach das Alte Testament, so sind die Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven das Neue.
So wie im Neuen Testament der Bibel teils radikale Neuinterpretationen von Versen aus dem Alten stattfinden, so werden auch in Beethovens Sonaten die musikalische Form, die Expressivität des Ausdrucks gesprengt, in neue Bahnen gelenkt und zu neuer Vollkommenheit geformt. Dennoch bleibt auch das Werk von Bach zeitlos gültig. In Klaviermusik, ja in der Musik generell, gibt es wohl kaum größere Komponisten. Nach Ihnen vielleicht Ebenbürtige, deren Werke es aber so ohne die Beiden nicht geben würde.