Konzertreihe „Altes und Neues Testament“

Dienstag, 29. September 2026, 19:00 Uhr
Gemeindehaus Strehlen, Elsa-Brändström-Straße 1, 01219 Dresden
Kantor Robin Gaede

KONZERTREIHE 


In dieser Konzertreihe erleben Sie Klavier- und Kammermusik immer am letzten Dienstag des Monats!


XX Les couleurs du rêve

Lieder von Debussy, Poulenc, Rosenthal u.A.


Gesang - Paula Nilse 

Klavier – Robin Gaede 


In einer Pause gibt es Tee und Gebäck

Ende gegen 20:10 Uhr.

Eintritt frei, um Spenden wird erbeten


Im Mittelpunkt dieses Abends steht das Lied – jene besondere Kunstform, in der Musik und Poesie einander begegnen und gegenseitig erhellen. Die Stimme gibt den Worten Ausdruck und Gestalt, während das Klavier ihre Bilder, Stimmungen und verborgenen Bedeutungen hörbar macht. So entsteht ein Raum, in dem Sprache nicht nur gesprochen, sondern empfunden wird. Die Lieder von Debussy, Poulenc und weiteren französischen Komponisten entfalten dabei eine Welt voller Farben, Erinnerungen und Augenblicke. Sie erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Vergänglichkeit und Schönheit, von Leichtigkeit und stiller Melancholie. Jedes Lied eröffnet seine eigene Szenerie, und doch verbinden sich die einzelnen Werke zu einem größeren Ganzen. Dieser Abend lädt dazu ein, sich auf die besondere Ausdruckskraft des französischen Liedes einzulassen – auf seine feinen Nuancen, seine Klangfarben und die enge Verbindung von Wort und Musik. Nicht die einzelnen Werke stehen im Vordergrund, sondern die Atmosphäre, die sie gemeinsam entstehen lassen. Zwischen den Liedern entfaltet sich eine musikalische Erzählung, die das Publikum in eine Welt jenseits des Alltäglichen führt: eine Welt der Poesie, der Fantasie und der stillen Zwischentöne. Hier darf man verweilen, lauschen und sich von den Klängen und Worten tragen lassen...



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Ist für Pianisten das Wohltemperierte Clavier von Bach das Alte Testament, so sind die Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven das Neue.

So wie im Neuen Testament der Bibel teils radikale Neuinterpretationen von Versen aus dem Alten stattfinden, so werden auch in Beethovens Sonaten die musikalische Form, die Expressivität des Ausdrucks gesprengt, in neue Bahnen gelenkt und zu neuer Vollkommenheit geformt. Dennoch bleibt auch das Werk von Bach zeitlos gültig. In Klaviermusik, ja in der Musik generell, gibt es wohl kaum größere Komponisten. Nach Ihnen vielleicht Ebenbürtige, deren Werke es aber so ohne die Beiden nicht geben würde.




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