Passionsspiel Comoedia de Christi resurrectione

Donnerstag, 2. April 2026, 18:00 Uhr
Johanneskapelle, Kapellenweg 14, 01445 Radebeul
Lesung: Helena Raupach, Burghard Zeischler; Musik: Ulrich Thiem (Cwello), "Bach&Blues" Dresden

Carl Orff ist vielen durch die Carmina Burana bekannt. Weniger bekannt ist seine Comoedia de Christi resurrectione – ein Osterspiel nach mittelalterlichen Texten. Das Wort „Comoedia“ meint dabei kein heiteres Spiel, sondern eine d r a m a t i s c h e Darstellung aus der Tradition der mittelalterlichen Mysterienspiele: schlicht, elementar und unmittelbar.

Orffs Osterspiel erzählt von Klage und Erschrecken, von Warten und hoffen – und lässt bewusst Raum für Stille.

Dieses Werk wird als Lesung mit Musik aufgeführt. Der Osterjubel tritt dabei bewusst zurück. So gewinnt das Osterspiel den Charakter eines Passionsspiels: Es lebt aus der Spannung dieser Tage, aus dem noch-nicht, aus dem stillen Ausharren zwischen Abschied und Verheißung.

Burkhard Zscheischler hat Orffs Libretto in eine heutige, gut verständliche Sprache übertragen und für zwei Sprechrollen eingerichtet. Begleitet wird die Lesung von Cellomusik, die den ernsten Charakter der Texte aufnimmt und vertieft.

Eine Einladung zum Innehalten am Beginn der stillen Tage.


Dies könnte Sie auch interessieren