Maurice Duruflé - Requiem, op.9
Salzburger Cantorey
Strehlener Kantorei
Strehlener Streichorchester
Orgel- Robin Gaede
Leitung LKMD Burkhard Rüger & Robin Gaede
Ergänzt wird das Werk durch Fratres von Arvo Pärt – ein Stück, das mit seiner meditativen, gleichsam kreisenden Klanglichkeit einen stimmigen instrumentalen Auftakt zum Requiem bildet. Wer die Christuskirche kennt, weiß um die besondere Atmosphäre ihres Innenraums. Der lichte, geschwungene Jugendstilraum mit seinen weichen Linien und seiner warmen Akustik scheint für Duruflés Musik wie geschaffen zu sein. Anders als viele Requiem-Vertonungen verzichtet Duruflé auf dramatische Schreckensvisionen des Jüngsten Gerichts. Seine Musik, getragen von gregorianischen Melodien und impressionistisch schimmernden Klangfarben, sucht nicht die Konfrontation mit dem Tod, sondern den Trost, die Geborgenheit, das Licht. In den fließenden Formen der Christuskirche, die selbst nichts Strenges, sondern etwas Organisches, Lebendiges ausstrahlt, findet dieser Klang einen Raum, der ihn nicht nur beherbergt, sondern ihn gleichsam weiterträgt.