Liebe Gemeindeglieder,
auch nach vier Jahren Krieg gibt es immer noch keinen Frieden in der Ukraine.
Zudem müssen wir feststellen, dass die Welt insgesamt nicht friedlicher geworden ist.
Im Gegenteil. Es gibt neue Konflikte und Unsicherheiten. Und die Aufrüstung, nicht nur verbal, ist auch in unserem Land bittere Realität.
Anlässlich des vierten Jahrestages des Ukrainekrieges veranstaltet das Kirchspiel gemeinsam mit der methodistischen Immanuelgemeinde wieder ein Friedensgebet. Es findet am 25. Februar 2026 um 17:00 Uhr in der Friedenskirche auf der Wernerstraße statt.
Mit dem Friedensgebet wollen wir bewusst ein Zeichen setzen. Wir wollen uns nicht verschließen, nicht gleichgültig sein – sondern unsere Möglichkeiten nutzen. Als Christen können und dürfen wir Gott im Gebet um Frieden bitten und alles vor ihn bringen: Unsere Sorgen, Ängste und Nöte, unsere Klagen, unsere Bitten und Fragen – aber auch das, worüber wird dankbar sind. Und wir dürfen auch in unserer Sprachlosigkeit oder gerade in der Stille des Gebets darauf vertrauen, dass Gott uns hört und unser Schweigen füllt.
Als Kirchgemeinde können wir mit dem Friedensgebet einen Raum bieten für all das. Wir sind überzeugt, dass uns die Gemeinschaft unter dem Dach des Glaubens stärkt und Frieden stiftet. Und wir wollen, dass Signale der Hoffnung, der Zuversicht und des Friendens von unseren Gebeten ausgehen – in unsere Stadt, in unser Land, in unsere Welt.
Neben Musik, Wort und Gebet wird das Friedensgebet auch Zeiten der Stille haben. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Achtung: Die Kirche ist nicht geheizt.
Herzliche Grüße im Namen des Vorbereitungsteams
Matthias Weigel