Iran und wir. Über Glauben, Spaltung und gesellschaftliche Verantwortung
Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi im Gespräch mit Gilda Sahebi
Der Iran ist kein fernes Thema. Was dort an Konflikten, Hoffnungen und Erschütterungen sichtbar wird, berührt auch unsere Gegenwart. Es geht um die Frage, wie Gesellschaften unter Druck geraten, wie politische Spaltung entsteht, welche Rolle Glaube und weltanschauliche Bindungen in solchen Prozessen spielen und was Menschen in Zeiten der Verhärtung zusammenhalten kann.
Gilda Sahebi hat sich in ihrer journalistischen und publizistischen Arbeit intensiv mit dem Iran, mit Frauenrechten, Rassismus, Nahost und gesellschaftlicher Polarisierung auseinandergesetzt. Der Blick auf den Iran führt damit auch zu uns selbst. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf unsere eigene Öffentlichkeit, auf den Umgang mit Freiheit und Angst, auf die politische Kraft von Sprache und auf die Verantwortung, gesellschaftliche Spannungen weder zu verharmlosen noch der Logik der Spaltung zu überlassen.
Mit diesem Gespräch wird die Reihe der Nordrhein-Westfälischen Religionsgespräche fortgeführt.
Referent:innen: Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Islamischer ¬Religionsphilosoph, Münster, und Gilda Sahebi, Journalistin, Berlin
Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie mit dem ASG-Bildungsforum, der Volkshochschule, dem Kreis der Düsseldorfer ¬Muslime und dem Maxhaus.
Anmeldung erforderlich unter esta.duesseldorf@ekir.de oder telefonisch unter 0211 95757-745 oder -746.