SICHTBAR MACHEN - Ostdeutsche Künstlerinnen 1945-1989 in Sachsen-Anhalt

Mittwoch, 20. Mai 2026, 18:00 Uhr
Frauenzentrum Weiberwirtschaft, Dornrosa e.V., Karl-Liebknecht-Straße 34, 06114 Halle (Saale)

Der Staatliche Kunsthandel in der DDR

Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, 18 Uhr lädt das Projektteam ins Frauenzentrum Weiberwirtschaft (Karl-Liebknecht-Straße 34, Halle) zum Gespräch mit der Kunsthistorikerin und Kuratorin Dr. Christin Müller-Wenzel über den Staatlichen Kunsthandel in der DDR.

Wie wurde Kunst in der DDR ausgewählt, verkauft und verbreitet? Welche Bedeutung hatte dabei der Staatliche Kunsthandel für Künstlerinnen und Künstler und auf welche Geschichte blickt dieses System zurück? Im Gespräch mit Dr. Christin Müller-Wenzel werden die Strukturen, Hintergründe und Wirkungsweisen des Staatlichen Kunsthandels in der DDR näher beleuchtet. 

Dr. Christin Müller-Wenzel ist als freie Kuratorin tätig. Sie hat zahlreiche Ausstellungen realisiert und Publikationen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts veröffentlicht. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung ist die vielfältige Auseinandersetzung mit dem Staatlichen Kunsthandel in der DDR.

Bildenden Künstlerinnen, die in den Jahren 1945 bis 1989 auf dem Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt tätig waren, ein Gesicht zu geben, ihre Werke und ihr Leben sichtbar zu machen, ist das Anliegen des Projektes, das der Dornrosa e.V. ins Leben gerufen hat. Es wird gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Zeitraum von 2025 bis 2027.

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