„Wie #StolenMemory Geschichte und Gegenwart verbindet“ – Eröffnung der Ausstellung, Vortrag & Gespräch

Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:30 Uhr
AntoniterQuartier, Antoniterstraße 14 - 16, 50667 Köln
Mit Citykirchenpfarrer Markus Herzberg (Antoniterkirche), Dr. Stefan Hößl (Melanchthon Akademie), Dr. Anke Münster (Head of PR, Arolsen Archives) und einer Vertreter:in der Stadt Köln

Donnerstag, 29.10.2026, 18:30 Uhr

„Wie #StolenMemory Geschichte und Gegenwart verbindet“ – Eröffnung der Ausstellung, Vortrag & Gespräch

Mit Citykirchenpfarrer Markus Herzberg (Antoniterkirche), Dr. Stefan Hößl (Melanchthon Akademie), Dr. Anke Münster (Head of PR, ArolsenArchives), Bürgermeisterin N.N.

Ringe, Fotografien, Uhren, Brieftaschen: Bei ihrer Verhaftung und Einlieferung in Konzentrationslager mussten Häftlinge ihren letzten persönlichen Besitz abgeben. Einen kleinen Bestand mit diesen Gegenständen bewahren die Arolsen Archives auf. Diese an die Familien der Opfer zurückzugeben, ist das Ziel der Initiative #StolenMemory, die vor genau 10 Jahren startete.

In einem Jahrzehnt konnten mehr als 1.100 Gegenstände übergeben werden. Für viele Familien schließt sich damit eine Lücke in der eigenen Geschichte, nicht selten ver-bunden mit der ersten greifbaren Spur eines verfolgten Familienmitglieds. Welche Bedeutung haben die Gegenstände für die Familien? Was löst die unerwartete Rückgabe aus?

Der Vortrag zeichnet anhand ausgewählter Gegenstände die Entwicklung des Projekts nach und ordnet es in die Gegenwart ein: #StolenMemory zeigt, wie historische Aufarbeitung und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken und warum die Initiative auch heute hoch- aktuell bleibt.

Nach dem Vortrag eröffnen wir gemeinsam die Ausstellung vor Ort und laden die Anwesenden herzlich zu deren Besuch und zum anschließenden Austausch ein.

Ort: Citykirchenzentrum (Antonius Saal)

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