Seelische Krisen sind universell und begegnen auch in der Schule und fordern heraus. Was tun wir, z.B… wenn ein Schüler vor der Klausur eine Panikattacke bekommt? Eine Schülerin Schnitte an den Unterarmen hat? Ein Schüler vor Wut um sich tritt? Sich ein Kollege zunehmend zurückzieht und bedrückt wirkt? Seelische Nöte zeigen sich unterschiedlich.
Wenn es Menschen in unserem nahen Umfeld nicht gut geht, entsteht oft Unsicherheit im Umgang. Wegschauen ist keine Lösung. Der H-S-N-Kurs („Helfen in seelischer Not“) gibt praxisorientierte Strategien, um in solchen Situationen sicher zu handeln.
HSN ist ein Erste-Hilfe-Programm für psychisch emotionale Notfallsituationen ähnlich zu medizinischen Erste-Hilfe-Kursen. Es vermittelt den Ersthelfenden die konkrete HSN Handlungskette: „Hinschauen - Sprechen - Netzwerken“, um mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang mit betroffenen Menschen zu gewinnen.
Ein praxisnaher Austausch sowie erfahrungsorientierte Übungselemente unterstützen die Erarbeitung konkreter Hilfsangebote. Eine digitale Lernplattform bietet zusätzlich vertiefende Lerninhalte an.
Das Programm HSN wird fachlich und wissenschaftlich begleitet durch die Universität Regensburg.
Referent und Leitung: Jens Maßmann, ev. Schulreferent
Ort: Haus der Evangelischen Kirche, Hohe Str. 16, Düsseldorf-Carlstadt