Das Gefühl, gestresst zu sein, kennt so gut wie jeder – nur 8% der Deutschen geben an, nie gestresst zu sein1. Und die Gestresstheit nimmt immer weiter zu. Aber warum stresst uns manches, und anderes nicht? Oder warum stressen uns Dinge, bei denen andere anscheinend völlig cool bleiben?
Weil Stress immer auch das Ergebnis einer Bewertung ist, und die ist individuell und davon abhängig, wie wir eine Situation wahrnehmen. Unsere Wahrnehmung ist aber zu großen Teilen automatisiert und unbewusst. Sind wir also dem Stress (der Erschöpfung, dem Burn-Out, …) hilflos ausgeliefert?
Nein!
Denn jede und jeder kann lernen, ein bisschen bewusster wahrzunehmen – achtsam zu sein. Was wir dazu brauchen ist nur:
Ein Bewusstsein (check!)
Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, sie zu fokussieren (check!)
Die Bereitschaft, diese Fähigkeit einzusetzen.
Die Wirkung von Achtsamkeit ist inzwischen gut erforscht. Was wir erreichen können ist: Mehr emotionale Balance; mehr Klarheit, Gelassenheit (nicht „Gleichgültigkeit“!), innere Ruhe; mehr Lebensfreude, …
Dabei ist Achtsamkeit keine Heilslehre oder Religion, sie ist vielmehr eine Haltung, die wir einnehmen, und eine Technik, die wir üben können.
Und wie das funktioniert, genau davon handelt dieser Vortrag, anschaulich und praktisch erklärt. Und ganz ohne Räucherstäbchen!